75 Jahre Die Isarfischer e.V. Sonderausstellung im Deutschen Jagd- und Fischereimuseum
1950 – 2025
Von den Anfängen bis heute
Am 7. Oktober 1950 gründeten sieben Münchner Fischer den Angelverein “Die Isarfischer”. Anfangs bewirtschaftete der Verein kein eigenes Gewässer. Erst 1956 pachtete der Verein den Seehamer See, 1957 einen Abschnitt der Isar nördlich des Oberföhringer Wehrs. Weitere Pachtgewässer folgten in den nächsten Jahren. Bis in die 1970er-Jahre wuchs der Verein auf fast 1.000 Mitglieder. Veränderte Rahmenbedingungen wie Stauungen und Abwässer führten zu neuen Aufgaben im Umweltschutz. Seit den 60er-Jahren dokumentierten die Isarfischer Wasserqualität und Abwassereinläufe. Mitte der 70er-Jahre war die Isar nahezu fischleer und die Isarfischer begannen mit organisierten Müllräumaktionen, das “Ramadama” war geboren. Ihre Maßnahmen zeigten Erfolg: Rund zehn Jahre später hatten sich die Bestände wieder erholt. In den 80erJahren beteiligte sich der Verein an ersten Überlegungen zur Renaturierung der Isar.
Mit seinem Vorsitzenden Willi Ruff nahm er dann auch zu Beginn der 2000er-Jahre starken Einfluss auf die praktische Umsetzung des Isarplans. Aber nicht nur nach außen wurde die Verbesserung der Lebensbedingungen für die Fische erkämpft, auch im Inneren wurde durch die Einführung von Kunstköderstrecken und strengen Fangbegrenzungen die waidgerechte Fischerei etabliert.
In den letzten Jahren hat sich der Verein modernisiert: So wurde etwa die Verwaltung der Mitglieder verstärkt digitalisiert und die Öffentlichkeitsarbeit zur Darstellung des Engagements ausgebaut.
All das zeigen wir in den Räumlichkeiten des Deutschen Jagd- und Fischereimuseums.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Deutsches Jagd- und Fischereimuseum
Neuhauserstr. 2
80331 München